AGB’s

AGB’s
Allgemeine Geschäftsbedingungen (Fassung vom 25.03.2020) des unter der Bezeichnung dieser Webseite handelnden Herrn Andreas Schiro, Schonskanterweg 50, 41066 Mönchengladbach, nachfolgend „Anbieter“ genannt. Der Anbieter ist telefonisch unter der Telefonnummer 0172 2430241 (+491722430241) erreichbar.

§1 Geltungsbereich
Der Anbieter bietet fotografische und andere audivisuelle Dienstleistungen in dem jeweils vom Vertragspartner (nachfolgend „Kunde“ genannt) bezeichneten Bereich der Arbeitsgebiete des Anbieters an. Für alle Geschäftsbeziehungen gelten die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertragspartners werden selbst bei Kenntnis des Anbieters nicht Vertragsstandteil, es sei denn, deren Geltung wird ausdrücklich durch den Anbieter bestätigt.

§2 Vertragsabschluss
(1) Mit der Terminvereinbarung unterbreitet der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot zu der im Rahmen der Vereinbarung oder vorab besprochenen Dienstleistung. Bei Digitalisierungen gilt die zusendung der Filme oder Cassetten als verbindliches Vertragsangebot. Bei Nichtbenennung der genauen Beauftragung erteilt er mindestens den Auftrag zum Einsatz des Anbieters mit einer vom Anbieter zusammen zu stellenden Standard-Ausrüstung für die Dauer der Veranstaltung. Bei Digitalisierungen gilt die Digitalisierung aller zugesandten Filme als vereinbart. Es sind die jeweils aktuell gültigen Preise der Preisliste des Anbieters zu zahlen. Der Vertragsschluss erfolgt durch die Bestätigung des Termins durch den Anbieter, bei Digitailierungen erfolgt der Abschluss druch eine Auftragsbestätigung des Anbieters. Eine weitere Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrages ist der Eingang einer Anzahlung i.H.v. 15% des vereinbarten Honorars (mindestens jedoch 200 EUR) beim Anbieter (nicht bei Digitalisierungen). Abweichende Regelungen bedürfen der Schriftform.
(2) Der Preis für die gesamte erbrachte Dienstleistung soll unmittelbar im Anschluss an die vollzogene Dienstleistung erbracht werden, auch dann, wenn im Verlauf des Einsatzes zusätzliche Dinstleistungen vereibart wurden. Die Zahlung kann in bar oder mit Giro-/Kreditkarte erfolgen. Andere Zahlungsmittel muss der Anbieter nicht akzeptieren. Sollte eine Kartenzahlung aus technischen Gründen oder wegen fehlender Deckung nicht möglich sein, hat eine sofortige Barzahlung durch den Auftraggeber zu erfolgen. Bei zugesandten Bearbeitungs-/Digitalisierungsaufträgen erfolgt die vollständige Zahlung vor der Aushändigung/Zusendung Materials. Abweichende Regelungen bedürfen der Schriftform.

§3 Haftung
(1) Beschallungsdienstleistungen + Audiorecordings: Der Anbieter haftet in keinem Falle für Schäden an vom Kunden gemieteten oder eigenen Fremdgeräten, auch wenn diese mit der Anlage des Anbieters elektrisch oder auf einem anderen Wege verbunden sind (nur Beschallungsdienstleistungen).
(2) Beschallungsdienstleistungen: Der Anbieter haftet im Falle eines technischen Defektes (z.B. Totalausfall) seiner Ausrüstung nicht für Schäden, die sich daraus für den Kunden ergeben (eventuell nicht eingenommene Eintrittsgelder, vorzeitiges Ende der Veranstaltung und Ähnliches). In der Regel führt der Anbieter eine Reserve-Ausrüstung mit, dies ist aber nicht zwingender Bestandteil des Vertrages. Je nach Dauer des Einsatzes bis zu dem technischen Defekt ist das Honorar anteilig zu zahlen.
(3) Beschallungsdienstleistungen: Der Anbieter haftet nicht für Schäden jeglicher Art, die sich aus dem Misserfolg einer Veranstaltung ergeben, insbesondere wenn der Kunde diese subjektiv auf den Einsatz des Anbieters zurückführt, es sei denn, dem Anbieter ist grobe Fahrlässigkeit oder Absicht nachzuweisen.
(4)In keinem Falle haftet der Anbieter für immateriell entstandene Schäden wie „entgangene Lebensfreude“ oder ähnliche Verluste emotionaler Natur.
(5) Beschallungsdienstleistungen: Der Kunde haftet gegenüber dem Anbieter für alle Schäden an der technischen Anlage des Anbieters, welche durch seine Missgeschicke und die seiner Gäste und/oder beauftragten Dienstleister verursacht wurden. Typische Beispiele für solche Missgeschicke sind Verschütten von Getränken, Herausziehen von Stromkabeln, Anrempeln oder Umwerfen der Geräte, unbefugtes Bedienen der Anlage und ähnliche Aktivitäten. Auch der Diebstahl von Ausrüstungsgegenständen fällt unter die Haftung des Kunden, es sei denn, dem Anbieter kann grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Dies gilt auch, wenn der Verursacher des Schadens ermittelt werden kann.
(6) Beschallungsdienstleistungen: Der Kunde hat selbst für die eventuell notwendige Anmeldung der Veranstaltung bei der GEMA zu sorgen (dies betrifft nicht die durch den Anbieter verwendeten Musiktitel, deren Lizensierung liegt in der Verantwortung des Anbieters).
(7) Fotografie, Audiorecordings + Videoproduktion: Der Anbieter haftet im Falle eines technischen Defektes (z.B. Totalausfall) seiner Ausrüstung nicht für Schäden, die sich daraus für den Kunden ergeben (eventuelle Einnahmeverluste aufgrund nicht zur verfügung gestellter Aufnahmen, immaterielle Verluste durch nicht oder nicht vollständig gefertigte Aufnahmen). In der Regel führt der Anbieter eine Reserve-Ausrüstung mit, dies ist aber nicht zwingender Bestandteil des Vertrages. Je nach Dauer des Einsatzes bis zu dem technischen Defekt ist das Honorar anteilig zu zahlen.
(8) Digitalisierungen: Der Anbieter haftet schon alleine aus technischen Erwägungen nicht für Schäden, die bei der Digitalisierung an den zugesandten Filmen/Cassetten entstehen. In keinem Falle haftet der Anbieter dabei insbesondere für immateriell entstandene Schäden im Sinne von Verlusten emotionaler Natur wie verloren gegangene Erinnerungen.

§4 Anzeigepflicht
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle etwaigen bekannten Schäden oder Fehlfunktionen an eventuell mit der Anlage des Anbieters verbundenen Geräte oder anderen Einrichtungen wie beispielsweise der Stromversorgung zu bennennen. Die gleiche Verpflichtung hat der Anbieter gegenüber dem Kunden. Bei Digitalisierungen verpflichtet sich der Kunde, den Anbieter über alle eventuellen relevanten Schäden wie z.B. geklebte Cassettenbänder oder Ähnliches zu informieren.

§5 Rücktrittsrecht/Weigerungsrecht
(1) Beschallungen, Videoproduktionen + Audiorecordings: Der Anbieter ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn zu befürchten ist, dass seine technische Anlage unweigerlich Schaden nehmen wird (z.B. der Einsatz in sehr staubigen/verschmutzten Lagerräumen, der Einsatz bei einer Open-Air-Veranstaltung bei starkem Regen ohne ausreichenden Regenschutz).
(2) Beschallungen, Videoproduktionen + Audiorecordings: Der Anbieter ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn zugesagte Einrichtungen nicht vorhanden sind, die für den Einsatz notwendig sind (z.B. ein fehlender Stromanschluss, zu wenig/kein geeigneter Platz für den Aufbau der Anlage, eine abweichend von der Vereinbarung nicht vorhandene Verstärkeranlage).
(3) Beschallungen: Der Anbieter ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn andere nicht angekündigte Gegebenheiten einen Einsatz unmöglich machen bzw. die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen (z.B. wenn sich herausstellt, dass die Gäste der Veranstaltung Musikdarbietungen erwarten werden, die nicht zum Repertoire des Anbieters gehören wie beispielsweise afrikanische, russische, türkische oder indische Musik).
(4) Fotografie, Audiorecordings + Videoproduktionen: Der Anbieter ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn zu befürchten ist, dass er seinen Einsatz aufgrund von Gegebenheiten vor Ort, die er nicht zu verantworten hat, nicht erfüllen kann.
(5) Digitalisierungen: Der Anbieter ist berechtigt, sofort vom Vertrag zurückzutreten, wenn aus technischen Gründen zu befürchten ist, dass seine technische Anlage bei der vertragsgemäßen Ausführung Schaden nehmen wird. Er hat dieses Rücktrittsrecht auch, wenn Filmmaterial zur Überspielung beauftragt wird, welches aus moralischen oder juristischen Gründen für den Anbieter nicht zumutbar ist.
Ein Vertragsrücktritt/eine Weigerung berechtigt den Kunden nicht automatisch dazu, die Zahlung des vereinbarten Honorars zu verweigern. Es gilt als vereinbart, dass dem Kunden in jedem Fall mindestens eine vom Anbieter festzulegende Ausfallpauschale gezahlt werden muss.

§6 Verpflichtungen des Anbieters
(1) Der Anbieter verpflichtet sich, seinen Einsatz mit technisch einwandfreiem professionellem Equipment anzutreten. Dabei bleibt es ihm überlassen, ob er Teile des Equipment anmietet oder aus seinem eigenen Fundus einsetzt.
(2) Beschallungen: Der Anbieter verpflichtet sich im Falle des Einsatzes eines Musikunterhalters, ein ausreichend umfangreiches Repertoire zur Verfügung zu stellen und insbesondere Musikwünsche des Kunden und der Gäste des Events zu berücksichtigen. Einen Anspruch darauf, dass bestimmte Musiktitel zur Verfügung stehen, hat der Kunde jedoch nicht. Sofern die Möglichkeit besteht, eine Internetverbindung aufzubauen, können eventuell vereinzelt nicht vorhandene Titel kurzfristig vor Ort aus dem Internet heruntergeladen und abgespielt werden. Der Anbieter wird eine Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung stellen, um eventuell im Archiv nicht verfügbare Musiktitel von Smartphones der Gäste abzuspielen.
(3) Beschallungen: Der Anbieter verpflichtet sich, sein Equipment so zusammen zu stellen, dass eine Unterbrechung der Musikwiedergabe im Falle eines technischen Defektes an Teilen der Anlage nicht zu erwarten ist.
(4) Der Anbieter verpflichtet sich, beim Einsatz eigener Tonträger ausschließlich durch die GEMA lizensierte Musiktitel zu verwenden.

§7 Gutscheine
(1) Rabattgutscheine sind unbegrenzt gültig, sofern auf dem Gutschein nichts abweichendes aufgedruckt ist, pro Person und Einsatz kann nur ein Gutschein eingelöst werden.
(2) Geschenkgutscheine sind ab dem aufgedruckten Ausstellungsdatum drei Kalenderjahre gültig, sofern nichts abweichendes aufgedruckt ist. Bei personenbezogenen Gutscheinen kann der Gutschein ausschließlich von dieser Person eingelöst werden.

§8 Datenschutz
Der Anbieter erhebt, speichert und nutzt die personenbezogenen Daten des Kunden und seines Fahrzeuges für die Zwecke der Begründung, Durchführung und Beendigung des Vertrages. Eine Übermittlung an Dritte erfolgt nur, falls dies für die Vertragserfüllung erforderlich sein sollte.

§9 Allgemeines
(1) Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieser AGB’s der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.
(2) Sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, wird Mönchengladbach als Gerichtsstand vereinbart.